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Donnerstag, 17. April 2014

DiTech schließt täglich eine Filiale

Beim insolventen IT-Händler DiTech schreitet die Unternehmensschließung weiter voran. Bereits mehr als die Hälfte der 254 Mitarbeiter seien aus dem Unternehmen ausgetreten, sagte Masseverwalter Günther Hödl zur APA. "Jeden Tag schließt eine Filiale." Bis Ende nächster Woche sollen dann alle 22 Standorte geschlossen sein.

DiTech leert die LagerDiTech schließt täglich eine Filiale

Arbeitnehmer haben bei einer Insolvenz die Möglichkeit, das Arbeitsverhältnis durch einen vorzeitigen Austritt aufzulösen.
Der IT-Händler versucht mit "30 Prozent auf alles" sein Lager zu leeren. Beim Abverkauf ist laut dem Masseverwalter "einiges reingekommen", genauere Zahlen wollte er vorerst nicht nennen. Sachverständigte würden derzeit die DiTech-Buchhaltung unter die Lupe nehmen und prüfen, ob es zu Unregelmäßigkeiten gekommen sei.

Amazon-Streiks an zwei deutschen Standorten

Die deutsche Dienstleistungsgewerkschaft Verdi macht weiter Druck auf den Online-Versandhändler Amazon. Am Gründonnerstag legten erneut Beschäftigte im Leipziger und in den beiden hessischen Verteilzentren in Bad Hersfeld die Arbeit nieder. An dem ganztägigen Ausstand nehmen an beiden Standorten zusammen über den Tag verteilt etwa 900 Mitarbeiter teil, wie Verdi-Sprecher Christoph Schmitz sagte.

Streiks in DeutschlandAmazon-Streiks an zwei deutschen Standorten

Verdi will für die Mitarbeiter eine Bezahlung nach den besseren Konditionen des Einzelhandelstarifs erreichen. Amazon sieht sich als Logistiker, der mit seinen Löhnen am oberen Ende des Branchenüblichen liegt. Amazon lehnt die Aufnahme von Tarifverhandlungen strikt ab.
"Wir halten daran fest, dass es zur Stärke des Wirtschaftsstandorts Deutschland beigetragen hat, dass man hierzulande Arbeits- und Entlohnungsbedingungen sozialpartnerschaftlich in Tarifverträgen aushandelt", betonte Schmitz. Amazon wolle einseitig entscheiden, zu welchen Bedingungen die Beschäftigten arbeiteten. Laut Verdi wird es weitere Streiks bei dem US-amerikanischen Versandriesen geben. "Wir haben einen langen Atem und sind optimistisch, dass wir Zug um Zug auch andere Standorte einbeziehen", sagte Schmitz.
"Wir werden weiter Nadelstiche setzen, um Amazon deutlich zu machen, dass die Beschäftigten tarifliche Sicherheit und regelmäßige Lohnerhöhungen wollen", bekräftigte Verdi-Gewerkschaftssekretärin Mechthild Middeke.
Das Unternehmen teilte mit, dem Streikaufruf sei nur eine Minderheit der Amazon-Mitarbeiter gefolgt. Es gebe keinerlei Auswirkungen auf den Versand. Die Kunden könnten sich darauf verlassen, dass ihre Osterpräsente pünktlich ankämen.
Seit Mai 2013 wird bei Amazon immer wieder gestreikt. Zu einem längeren Ausstand kam es in Leipzig und Bad Hersfeld im Weihnachtsgeschäft. Zuletzt hatten Beschäftigte Ende März die Arbeit niedergelegt. Insgesamt gibt es in Deutschland neun Versandzentren mit insgesamt 9.000 Beschäftigten.

Google enttäuscht trotz deutlichen Gewinnsprungs

Der Internetriese Google hat trotz eines deutlichen Gewinnsprungs im ersten Quartal die Erwartungen der Anleger enttäuscht. Von Jänner bis März fiel der Gewinn um 32 Prozent höher aus als im Vorjahreszeitraum, der Umsatz legte um 19 Prozent zu, wie Google am Mittwoch mitteilte. Analysten hatten aber mehr erwartet. Die Aktie verlor im nachbörslichen Handel knapp drei Prozent.

Gewinn und Umsatz konnte gesteigert werdenGoogle enttäuscht trotz deutlichen Gewinnsprungs

Das erste Quartal brachte Google den Angaben zufolge 3,45 Mrd. Dollar (2,49 Mrd. Euro) Gewinn. Der Umsatz lag bei 15,4 Mrd. Dollar. Google nannte das Wachstum "gesund", Konzernchef Larry Page sprach von einem "weiteren großartigen Quartal".
Doch vor allem mit zwei wichtigen Zahlen aus dem Werbemarkt blieb Google hinter den Erwartungen zurück. Die Zahl der Klicks auf Online-Reklame auf Googles Internet-Angeboten ging um 26 Prozent nach oben, während Analysten mit einem Plus von 29 Prozent gerechnet hatten. Der durchschnittliche Preis, den Google pro Werbe-Klick erzielen konnte, ging sogar zurück, und zwar um neun Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und um ein Prozent im Vergleich zum letzten Quartal 2013.
Beobachter sehen die wachsende Bedeutung des mobilen Internets als Grund, denn für Online-Werbung auf Smartphones und Tablets wird weniger bezahlt. Google versicherte, "mittel- oder langfristig" würden die Preise für Mobil-Werbung höher ausfallen als die für Online-Werbung auf herkömmlichen Computern. Hier gebe es aber noch einiges zu tun.
Die neuen Zahlen zeigen auch, dass Google eine wachsende Menge Geld für die Erschließung neuer Geschäftsfelder ausgibt. Zuletzt hatte das Unternehmen unter anderem den Solardrohnen-Hersteller Titan Aerospace übernommen.

Kuh verletzte Pensionistinnen und beschädigte Pkw

Eine von einem Bauernhof ausgerissene Kuh hat am Donnerstag im Bezirk Braunau drei Pensionisten attackiert und eine 81-jährige und eine 77-jährige Frau leicht verletzt. Erst nach lautem Schreien ließ das Tier von ihnen ab und rannte davon. Dabei beschädigte es noch einen Gartenzaun und zwei Autos, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Die Kuh war ihrem Besitzer bereits Mittwochvormittag in Kirchberg entkommen. Der Bauer alarmierte die Polizei, von dem Tier fehlte vorerst jede Spur. Am Donnerstag tauchte es schließlich kurz vor 8.30 Uhr im wenige Kilometer entfernten Perwang auf und ging auf die Spaziergängerinnen los. Die Flucht war dann aber bald vorbei: Gegen 9.00 fing der Landwirt die Ausreißerin ein.

Brand in Wien - Verdächtiger nicht unter Trümmern

Nach dem tödlichen Feuer in einem Wohnhaus in der Wiener Innenstadt vom Mittwoch fahndet die Polizei nun mithilfe eines Foto nach einem Mieter. Der 44-jährige Werner C. wird verdächtigt, den Brand gelegt zu haben, hieß es in einer Aussendung am Donnerstagabend. Die Aufräumarbeiten wurden am Nachmittag abgeschlossen, dabei wurden keine weiteren Opfer entdeckt. Eine 23-Jährige starb in den Flammen.

Brandschutt muss jetzt abgetragen werdenBrand in Wien - Verdächtiger nicht unter Trümmern

Die bisherigen Erhebungen zum Aufenthaltsort des Tatverdächtigen seien negativ verlaufen, berichteten die Ermittler. Daher bat die Staatsanwaltschaft nun um Hinweise aus der Öffentlichkeit.
Werner C. ist rund 1,70 Meter groß, schlank und trug zuletzt blondes, kinnlanges Haar. Der 44-Jährige ist Brillenträger. Zuletzt wurde er mit einer rotbraunen Freizeithose (Jogginghose), schwarzem T-Shirt und einem schwarzen Anorak bekleidet gesehen. Er hat einen schwarzen Labrador-Hund, der auf den Namen "Murphy" hört. Auf ihn ist kein Fahrzeug zugelassen, er dürfte daher zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein.
Das Landeskriminalamt Wien bat um Informationen unter der Telefonnummer 01 31310 DW 33800 oder an jede andere Polizeidienststelle. Die Hinweise werden vertraulich behandelt.

"Trinkwasser-Pinkler" in den USA verhaftet

Weil ein 19-Jähriger in ein öffentliches Reservoir gepinkelt hat, schüttet die US-Stadt Portland fast 144 Millionen Liter Trinkwasser weg. Eine Überwachungskamera filmte laut einem Bericht der Zeitung "The Oregonian" den jungen Mann dabei, wie er sich gegen den Zaun lehnte und in das Becken urinierte. Danach nahmen die Behörden den Speicher vom Versorgungsnetz.

144 Millionen Liter Trinkwasser "verseucht""Trinkwasser-Pinkler" in den USA verhaftet

Es gebe keine andere Wahl, als das Wasser zu beseitigen, sagte ein Stadtsprecher. Kritiker hielten die Maßnahme für eine Überreaktion und Verschwendung. Der Mann und zwei Begleiter kamen in Polizeigewahrsam.

Fährunglück vor Südkorea - 25 Todesopfer bestätigt

Nach dem Fährunglück vor Südkorea schwindet die Hoffnung, Überlebende zu finden. Bis zum späten Donnerstagabend wurden 25 Todesopfer bestätigt, wie die Küstenwache mitteilte. Etwa 270 Menschen wurden noch vermisst. Zornige Angehörige Hunderter verschollener Schüler stellten die südkoreanische Präsidentin Park Geun Hye während einer tumultartigen Begegnung auf der Insel Jindo zur Rede.

Nur noch der Bugwulst sichtbarFährunglück vor Südkorea - 25 Todesopfer bestätigt

Mit Flutlicht suchten Boote der Marine und der Küstenwache die ganze Nacht weiter nach Überlebenden. Schlechtes Wetter, starke Strömungen und eingeschränkte Sicht erschwerten die Arbeiten. Neben mehr als 500 Tauchern waren auch fast 170 Schiffe und 30 Flugzeuge beteiligt. Ein Sprecher der Küstenwache sagte aber, die Chancen, Überlebende zu bergen, lägen bei "fast Null". Die Rettungskräfte rechneten mit einem dramatischen Anstieg der Opferzahl.
Aufgebrachte Angehörige konfrontierten Südkoreas Staatschefin Park in einer Turnhalle auf Jindo mit ihrer Wut. "Was tun sie, wenn Menschen sterben? Die Zeit läuft davon!", schrie eine Frau. Park versuchte zu beschwichtigen und sagte: "Geben Sie die Hoffnung nicht auf, und warten Sie bitte auf die Nachrichten der Rettungsaktion!" Doch einige Eltern entgegneten lautstark, sie würden nicht unterrichtet und bekämen Informationen nur häppchenweise.
Als der Kommandant der Küstenwache, Kim Suk Kyoon, darauf verwies, dass 550 Taucher im Einsatz sein, wurde er ausgebuht. Ein erboster Vater rief: "Im Wasser ist aber keiner von ihnen". Regierungschef Chung Hong Won war es zuvor nicht besser ergangen: Er wurde beschimpft, angerempelt und mit Wasserflaschen beworfen. Als er kehrtmachen wollte, rief eine Mutter: "Laufen sie nicht fort, Herr Ministerpräsident! Sagen Sie uns, was Sie zu tun gedenken!"
Die Fähre "Sewol" war Mittwochfrüh auf dem Weg zur südlichen Insel Jeju gekentert und gesunken. An Bord waren 475 Passagiere, die meisten von ihnen Schüler. 179 Insassen des gesunkenen Schiffes wurden nach Angaben der Behörden gerettet. Die Ursache der Tragödie war weiter unklar. Der Kapitän Lee Joon Seok sagte einer Zeitung, die Fähre sei "plötzlich gesunken", einen Felsen habe er nicht gerammt.
Der Kapitän und die Besatzung der Unglücksfähre sind unterdessen in die Kritik geraten. Überlebende beklagten, es hätten mehr Passagiere gerettet werden können, wenn das havarierte Schiff früher evakuiert worden wäre. Nur eines von 46 Rettungsbooten wurde nach Medienberichten zu Wasser gelassen. Die Passagiere seien zudem aufgefordert worden, sich nicht von der Stelle zu bewegen oder in ihren Kabinen zu bleiben.
"Bleiben sie, wo sie sind. Wenn sie sich wegbewegen, könnte es gefährlicher werden", wurden Durchsagen zitiert. Als das Schiff sank, war es wohl zu spät. "Viele meiner Freunde konnten keine Rettungswesten mehr anlegen, weil das Wasser zu schnell hereinströmte", sagte der Oberschüler Lee Da Woon der Zeitung "JoongAng Daily".
In die Trauer und Verzweiflung der Angehörigen mischte sich Wut über verwirrende Angaben der Behörden und die Reaktion der Besatzung. Der Kapitän bedauerte das Unglück: "Mir tut es um die Passagiere und die Familien der Vermissten leid." Nach unbestätigten Berichten soll der Kapitän einer der ersten gewesen sein, der das sinkende Schiff verließ. Ihm drohe eine Ermittlung wegen Fahrlässigkeit, hieß es. Ein Sprecher der Küstenwache wollte das aber nicht bestätigen. Die Ursache des Unglücks war am Donnerstag unklar.

Zwei Erdbeben in der Steiermark

Zwei Erdbeben der Stärke 3,4 und 4,0 nach Richter haben am Donnerstag kurz vor 17.00 Uhr die Bewohner in großen Teilen der Steiermark aufschrecken lassen. Die Erschütterung hatte ihr Epizentrum laut Landeswarnzentrale (LWZ) in Kindberg im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag. Ein Erdbeben mit einer Magnitude von 4,0 oder höher passiere im Schnitt nur etwa alle zehn Jahre in der Steiermark.

Die ZAMG bestätigte die Stärke der BebenZwei Erdbeben in der Steiermark

Innerhalb der ersten Stunde nach dem Beben riefen rund 60 besorgte Steirer bei der LWZ sowie rund 260 bei der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) an. Harald Zach, diensthabender Disponent bei der LWZ, sprach auch von ersten Schadensmeldungen: "Vier Anrufer meldeten Risse im Mauerwerk." Haarrisse im Verputz seien bei dieser Erdbebenstärke auch zu erwarten, so der Experte.
Das erste der beiden Beben wurde um 16.55 Uhr mit einer bereits für Österreich eher hohen Stärke von 3,4 auf der Richterskala gemessen. Nur vier Minuten später, um 16.59 Uhr bebte die Erde in der Mur-Mürzfurche erneut und zwar mit 4,0. Die Erschütterungen seien in einem Umkreis von etwa 50 Kilometern und damit bis nach Frohnleiten nördlich von Graz für die Bewohner spürbar gewesen, sagte Zach. Entsprechend zahlreich waren auch die Anrufe besorgter Steirer. Sogar in Wien wurde das Beben wahrgenommen.
Erst im Februar und im März hatte es in der Steiermark gebebt: am 3. März nordwestlich von Judenburg mit einer Magnitude von 2,3 und am 3. Februar im Raum Hartberg mit einer Stärke von 2,8 nach Richter. Mit Erdbeben wie am Donnerstagabend ist in der Mur-Mürz-Furche in der Steiermark immer zu rechnen. Wirklich schwere Stöße dürften dabei aber nicht auftreten, versicherte ein Experte der ZAMG gegenüber der APA.
Im Erdbebengebiet treffen die afrikanische und die europäische Platte aufeinander. Eine Verschiebung dieser Platten mit dem damit einhergehenden Spannungsaufbau kann sich in deutlich spürbaren Erschütterungen entladen. Schwere Erdbeben mit einer Magnitude von 7 (nach Richter) oder mehr sind aber nicht denkbar, so die ZAMG.
Das stärkste steirische Erdbeben, von dem es Aufzeichnungen gibt, liegt rund 800 Jahre zurück. Im Jahr 1201 soll es in der Nähe von Murau Erschütterungen gegeben haben, bei denen Burgen und Schlösser eingestürzt sind.

Papst zur Gründonnerstagsmesse in Therapiezentrum

Papst Franziskus ist am Donnerstag im Therapiezentrum der katholischen Stiftung "Don Gnocchi" in Rom eingetroffen, in dem er zwölf Behinderten aus Italien und Afrika die Füße waschen wird. Dabei handelt es sich um Personen im Alter von 16 bis 86 Jahren mit unterschiedlichen Formen von Behinderung. Unter ihnen ist auch ein 75 Jahre alter Muslim aus Libyen.

Papst feierte mit 3.000 Priestern ChrisammessePapst zur Gründonnerstagsmesse in Therapiezentrum

Der Ritus ist Teil des traditionellen Abendmahlgottesdienstes und erinnert daran, dass Jesus nach biblischem Bericht seinen Jüngern vor dem letzten Abendmahl die Füße gewaschen hat. Neben dem Libyer erhalten neun Italiener, eine Äthiopierin und ein 16 Jahre alter Jugendlicher aus dem westafrikanischen Kap Verde eine Fußwaschung. Auch ihre Angehörigen nehmen an der Messe teil.
Im vergangenen Jahr hatte Franziskus zwölf Jugendlichen Straftätern in einer römischen Haftanstalt die Füße gewaschen, unter ihnen eine serbische Muslimin. Vor Beginn des Pontifikats Franziskus' zelebrierten die Päpste die Messe in der römischen Lateranbasilika. Benedikt XVI. wusch bei der Messe regelmäßig zwölf Priestern die Füße. Bereits als Erzbischof von Buenos Aires hatte Kardinal Jorge Mario Bergoglio den Gottesdienst jedes Jahr in einem Gefängnis, einem Krankenhaus oder einer Unterkunft für Obdachlose gefeiert.
Am Karfreitag leitet Franziskus um 17.00 Uhr im Petersdom den Wortgottesdienst in Erinnerung an das Leiden und die Kreuzigung Christi. Mit mehreren zehntausend Gläubigen betet er dann am Kolosseum den Kreuzweg. Vor der antiken Kulisse gedenkt der Papst mit Gläubigen aus aller Welt der überlieferten 14 Stationen des Leidenswegs Jesu.
Am Donnerstag feierte Papst Franziskus auch die Chrisammesse im Petersdom mit rund 3.000 Priestern aus der Diözese Rom und der vatikanischen Kurie. Die Chrisammesse bildet den Auftakt zu den großen liturgischen Feiern rund um Ostern. In seiner Predigt rief Franziskus die Priester zur Nachahmung der Gesinnung Jesu, zum Gebet und zum Einsatz für die Wahrheit auf.
Auch in Momenten der Traurigkeit und Langweile, die es im Priesterleben gebe und die er selbst erlebt habe, sei das Volk Gottes in der Lage, die Priester zu umarmen und ihnen zu helfen, das Herz zu öffnen, betonte der Heilige Vater.
Der Pontifex verwies zudem auf die Freude des Priesters, die Kirche "als seine auserwählte und einzige Geliebte zu behandeln und ihr immer treu zu sein" und bekräftigte damit den Wert der Ehelosigkeit. Die Priester rief Franziskus zum Gehorsam gegenüber der Kirche auf.
Bei der Chrisammesse wurden die heiligen Öle geweiht, die bei der Spendung von Taufe, Firmung, Krankensalbung sowie bei Weihen verwendet werden. Zugleich erneuerten im Petersdom mehrere tausend Priester die Versprechen, die sie bei ihrer Weihe gegeben hatten.

Verletzte bei Angriff auf UNO-Basis im Südsudan

Bei einem Angriff bewaffneter Männer auf einen UNO-Stützpunkt in der südsudanesischen Stadt Bor sind nach Angaben der Vereinten Nationen dutzende Zivilisten und zwei UNO-Soldaten verletzt worden. Die Angreifer hätten am Donnerstag den Eingang des Stützpunkts durchbrochen und das Feuer auf die Zivilisten eröffnet, hieß es in einer UNO-Erklärung.

Im Südsudan droht eine HungersnotVerletzte bei Angriff auf UNO-Basis im Südsudan

Die Blauhelmsoldaten hätten das Feuer erwidert und die Angreifer zum Rückzug gezwungen. In dem UNO-Komplex in Bor, der Hauptstadt des umkämpften Bundesstaats Jonglei, haben fast 5.000 Zivilisten Schutz vor der anhaltenden Gewalt in dem afrikanischen Land gesucht.
Im erst Mitte 2011 gegründeten Südsudan war vergangenen Dezember ein schon länger schwelender Machtkampf zwischen dem Präsidenten Salva Kiir und seinem ehemaligen Stellvertreter Riek Machar eskaliert. Die Kämpfe waren von Gräueltaten auf beiden Seiten geprägt, Schätzungen zufolge wurden landesweit mehr als 10.000 Menschen getötet, rund 900.000 Zivilisten sind auf der Flucht.
Nach den Worten von UNO-Generalsekretär Ban droht durch die Kämpfe im Südsudan für eine Million Menschen eine Hungersnot. Hunderttausende durch den Konflikt vertriebene Menschen seien extrem unterernährt, vor allem Frauen und Kinder.

Separatisten in Ukraine sollen entwaffnet werden

Russland hat beim Genfer Krisentreffen zur Ukraine der Entwaffnung der Separatisten im Osten des Landes zugestimmt. Grundsätzlich sollten "alle illegitimen militärischen Formationen entwaffnet werden", so Russlands Außenminister Lawrow am Donnerstagabend. Zudem müssten alle besetzten Gebäude verlassen und den rechtmäßigen Eigentümern retourniert werden. Auch solle es eine Amnestie geben.

Kerry traf auch russischen Amtskollegen LawrowSeparatisten in Ukraine sollen entwaffnet werden

Die Maßnahmen seien Teil eines Fahrplans zur friedlichen Lösung der Ukraine-Krise, der laut Lawrow in Genf mit den Außenministern der USA und der Ukraine sowie der EU-Außenbeauftragten Ashton vereinbart wurde. Alle Seiten seien nun aufgerufen, von Gewalt Abstand zu nehmen. Die Probleme der Ukraine müssten von den Ukrainern selbst gelöst werden.
US-Außenminister John Kerry und Ashton wollten sich später ebenfalls zu Ergebnissen des Treffens äußern.

Wirtschaftskrise führte 2013 zu mehr Insolvenzen

Die schwache Wirtschaftslage, höhere Steuern zur Konsolidierung der Staatshaushalte und weniger Kredite haben den Firmen in Zentraleuropa im Vorjahr kräftig zugesetzt. Besonders bitter war es in Bulgarien mit einem Anstieg der Insolvenzen von 39 Prozent. Am anderen Ende lag Lettland mit einem Rückgang der Pleiten um sieben Prozent. Hier hat unter anderem der anziehende private Konsum geholfen.

Mit Schaudern blicken auch die tschechischen Unternehmer auf das Vorjahr zurück - die Anzahl der Insolvenzen stieg um 32 Prozent, rechnete der internationale Kreditversicherer Coface am Donnerstag in einer Aussendung vor.
Nach Branchen betrachtet ging es dem Bau besonders schlecht. "Das beeinflusste durch den "Dominoeffekt" auch weitere, abhängige Sektoren: zum Beispiel Produzenten von Metallwaren, Maschinen und anderen Geräte für den Bausektor", so Coface-Ökonom Grzegorz Sielewicz.
Für 2014 erwartet der Kreditversicherer für Zentraleuropa eine Verdoppelung des Wirtschaftswachstums von 1,1 auf 2 Prozent. "Die Baltischen Staaten Lettland und Litauen werden diese Verbesserungen vorantreiben", so Sielewicz. Gute Nachrichten hat er auch für Östereich, wo - wie für Deutschland - ein Wachstum von 1,7 Prozent prognostiziert wird.

Roter Widerstand gegen Bildungs-Sparpläne nimmt zu

SPÖ-Unterrichtsministerin Heinisch-Hosek stößt mit ihren Sparplänen auch innerhalb ihrer Partei auf zunehmenden Widerstand. Bildungssprecherin Elisabeth Grossmann will Kürzungen an Schulen "nicht kampflos" hinnehmen, die oberösterreichische Abgeordnete Daniela Holzinger sieht "staatlichen Zukunftsraub", ihre Landsfrau Marianne Gusenbauer-Jäger fordert ebenfalls die Rücknahme der Maßnahmen.

Kritiker befürchten "staatlichen Zukunftsraub"Roter Widerstand gegen Bildungs-Sparpläne nimmt zu

Heinisch-Hosek muss in ihrem Ressort 57 Mio. Euro 2014 und 60 Mio. 2015 einsparen. Ein Drittel der Summe soll aus der Verwaltung kommen, der Rest durch größere Schülergruppen in einzelnen Fächern an AHS-Oberstufen und berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (BMHS) und weniger Zweitlehrer-Einsatz an den Neuen Mittelschulen (NMS). Dazu kommen Kürzungen bei Wahlpflichtfächer an den AHS-Oberstufen. Außerdem will der Bund 30 Mio. Euro pro Jahr lukrieren, indem die Länder ihm mehr Geld für Landeslehrer (Volks-, Haupt-, Sonderschule, NMS) bezahlen müssen, die sie über den Stellenplan hinaus anstellen.
"Ein Durchwinken des Budgets wird es mit mir nicht geben", so Grossmann. Und auch die roten Landeshauptleute kündigen Widerstand an: Der burgenländische LH Niessl forderte erneut, die Regierung solle den "Sparstift in der Verwaltung und nicht bei Zukunft der Kinder ansetzen". "Eine Anhebung der Teilungszahlen und der Klassenschülerhöchstzahlen würde uns um Jahre zurück werfen", warnte er. Kritik an Einsparungen im Bildungsbereich hatten zuvor auch schon Wiens Bürgermeister Häupl und der Kärntner Landeshauptmann Kaiser geübt. Auch für Oberösterreichs Landeshauptmann Pühringer ist die Neuregelung "nicht nur inakzeptabel, sondern auch ein Stilbruch in der gemeinsamen Arbeit zwischen Bund und Länder".
Zur Verteidigung von Heinisch-Hosek rückte unterdessen SP-Klubobmann Schieder aus und sicherte ihr die "volle Unterstützung" des SPÖ-Klubs zu. "Wir haben acht Mrd. Euro Bildungsbudget in Österreich und was jetzt diskutiert wird, sind 60 Mio., also ein ganz kleiner Teil", verwies er auf Dimension der Einsparungen. Das Bildungssystem sei stark und bleibe es auch: "Nicht alles, was aus interessenpolitischer Propagandasicht getrommelt wird, ist wahr."
Für ÖVP-Bildungssprecherin Brigitte Jank sind unterdessen noch Umschichtungen im Budget, etwa aus dem Sozial- in den Bildungsbereich, vorstellbar. Paul Kimberger (FCG), Sprecher der ARGE Lehrer in der GÖD, zeigte sich im APA-Gespräch wegen des großen Widerstands zuversichtlich, dass es noch Änderungen geben wird.
Der Sprecher der AHS-Direktoren, Wilhelm Zillner, sieht die "eigentliche Keule" für die AHS darin, dass auch bei den Wahlpflichtfächern massiv gekürzt werden soll. Dadurch wäre gelebte Schulautonomie an vielen AHS nicht mehr möglich, sagte er zur APA.

Aufsichtsrat Pecik warnt vor "TA in Todesspirale"

In den Eigentümerkreisen der teilstaatlichen Telekom Austria liegen die Nerven blank, wird doch gerade ein Syndikatsvertrag zwischen dem mexikanischen Großaktionär Carlos Slim und der Staatsholding ÖIAG ausgehandelt. Kurz vor der entscheidenden ÖIAG-Aufsichtsratssitzung am 23. April tauchte nun ein Papier des stv. AR-Chefs Ronny Pecik auf, in dem er ein dramatisches Bild des Konzerns zeichnet.

Dramatische Warnung von Ronny PecikAufsichtsrat Pecik warnt vor "TA in Todesspirale"

"Alle Ertragstrends zeigen nach unten, der Finanzierungsaufwand geht nach oben. Das bedeutet Schulden. Die Telekom Austria befindet sich in einer Todesspirale", schrieb der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende bereits im Jänner ausgesuchten Regierungsvertretern. Das berichtete das "profil" am Donnerstag in einer Vorabmeldung.
Ohne Geld von außen "erwartet uns in zwei Jahren das AUA-Schicksal. Wenn in anderen Töchtern etwas schiefläuft (Abwertungen, Weißrussland etc.), dauert es keine zwei Jahre", so Pecik dem Bericht zufolge. Pecik vertritt die Interessen von Slim im Aufsichtsrat.
Als Ursache für die seit Jahren rückläufigen Umsätze und Erträge führt Pecik unter anderem die steigenden Personalkosten für die rund 9.000 Mitarbeiter in Österreich an, von denen jeder zweite beamtet ist. Da die hohen Fixkosten nicht beeinflussbar seien, schlage sich der Umsatzrückgang 1:1 im Ergebnis nieder, so Pecik. Das wiederum wirke sich negativ auf die geplanten Investitionen des Konzerns aus. "Es steht kein Geld für Infrastrukturausbau zur Verfügung. Die Telekom Austria lebt von der Substanz." Pecik wollte sein Papier gegenüber "profil" nicht kommentieren.
Der Chef der Telekom Austria, Hannes Ametsreiter ging am Donnerstag auf Darstellungen des Vizeaufsichtsratschefs Pecik nicht konkret ein. Er hielt Aussagen zu einer "Todesspirale", in der sich die Firma befinde, entgegen, dass die TA 2013 ihren Gewinn um 5 Prozent auf 110 Mio. Euro gesteigert hat. Ansonsten sagt Ametsreiter dem "Kurier", er kenne "die kolportierte Präsentation nicht".
Zum von der Staatsholding ÖIAG angestrebten Syndikatsvertrag mit dem weiteren Telekom-Großaktionär America Movil meinte er, dass die Entscheidung von den beiden Großaktionären getroffen werde. Die America Movil des mexikanischen Multimilliardärs Carlos Slim sei "immerhin eine der größten Telekommunikationsfirmen der Welt", so Ametsreiter im Zeitungsinterview.
"Wir haben exzellente Erfahrungen mit ihr gemacht. Man muss auch überlegen, was wäre, wenn das schiefgeht." Alternativen gibt es aber offenbar wenige, die Telekom wolle wachsen und investieren, sagt der Chef. "Weltweit gibt es einen Trend zu weniger, aber größeren globalen Spielern. Die Telekom wäre dann Teil so einer Firmengruppe", so Ametsreiter zum Blatt. Der Staat bleibe an Bord und bekomme Vetorechte.
Die Arbeiterkammer kritisierte Investor Pecik am Donnerstag für seine vermeintlich "völlig überraschend" ins Spiel gebrachten Aussagen zur Lage des Konzerns. Es stelle sich die Frage, ob sich da nicht jemand "möglichst billig ein Unternehmen kaufen möchte", so die AK in Richtung des Industriellen.
Kommenden Mittwoch soll der ÖIAG-Aufsichtsrat über den Syndikatsvertrag der Republik mit Slim bzw. seinem America-Movil-Konzern abstimmen. Slim ist mit seiner Mobilfunkfirma Amercia Movil bereit, via Kapitalerhöhung Geld in die Telekom einzuschießen. Dann würde sich der Anteil der Mexikaner von 26,8 auf mehr als 30 Prozent erhöhen, jener der Republik jedoch (derzeit 28,4 Prozent) auf die Sperrminorität (25 Prozent plus eine Aktie) reduzieren. Damit die ÖIAG ihren Einfluss bewahrt - unter anderem soll das Headquarter in Österreich abgesichert werden - will sie ihre Anteile mit denen Slims bündeln. Ende März bekam ÖIAG-Chef Rudolf Kemler grünes Licht für die Syndikatsverhandlungen.

Mittwoch, 16. April 2014

Münchner Polizei fand Toten bei Waffenkontrolle

Bei einer Waffenkontrolle in München hat die Polizei die Leiche eines Mannes gefunden - und vermutlich eine Explosion verhindert. Wie die Ermittler am Mittwoch mitteilten, wollten Beamte eine Waffe bei einem 32-Jährigen sicherstellen, dessen waffenrechtliche Erlaubnis nach dem Austritt aus einem Schützenverein widerrufen worden war.

Als die Beamten vor der Wohnung standen, hörten sie Zisch- und Knallgeräusche und bemerkten Rauch. Sie drangen darauf in die Wohnung ein und fanden dort den Toten sowie Kanister mit brennbarer Flüssigkeit.
In der Wohnung brannten an drei Stellen Leuchtfackeln, die an den Kunststoffkanistern mit der brennbaren Flüssigkeit angebracht waren. Der Kunststoff hatte angefangen zu schmelzen und den Rauch verursacht. Außerdem fanden die Polizisten zahlreiche Waffen wie zwei Pistolen mit etwa 1000 Schuss Munition, zehn Kanister mit brandfördernden Flüssigkeiten - sieben davon waren mit Zündvorrichtungen versehen, zahlreiche Messer, Softairwaffen und zwei Gaspistolen. Das Haus war zur Sicherheit geräumt worden.
Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich bei dem Toten um den Wohnungsinhaber handelt, endgültig geklärt ist dies jedoch noch nicht. Auch die Todesursache wird noch untersucht.

Ranghoher Drogenboss in Mexiko gefasst

In Mexiko-Stadt ist ein mächtiger Drogenboss festgenommen worden. Bundespolizisten hätten Arnoldo Villa Sanchez am Dienstag in einem beliebten Fortgehviertel der mexikanischen Hauptstadt gefasst, teilte der nationale Sicherheitsbeauftragte Monte Alejandro Rubido am Mittwoch mit. Bei dem Einsatz seien Schusswaffen und Drogen sichergestellt worden.

Villa Sanchez war die Nummer zwei des Kartells Beltran Leyva. Das Verbrechersyndikat ging 2008 aus einer Abspaltung vom Sinaloa-Kartell hervor und operiert vor allem im Zentrum des Landes. Im Kampf gegen das Sinaloa-Kartell schmiedete die Organisation eine Allianz mit dem Drogenkartell Los Zetas. Zuletzt hatte das Beltran-Leyva-Kartell an Einfluss verloren, nachdem mehrere Führungsmitglieder festgenommen oder getötet worden waren. Kartellchef Hector Beltran Leyva ist weiterhin auf der Flucht.

EU lehnte Kennzeichnungspflicht für Gen-Honig ab

Das Europaparlament hat eine Kennzeichnungspflicht für Honig mit gentechnisch veränderten Pollen abgelehnt. Das Plenum verabschiedete am Mittwochabend in abschließender Lesung einen Kompromiss, der zuvor von Vertretern der EU-Kommission, der Mitgliedsstaaten und des Europaparlaments ausgehandelt worden war. Heftige Kritik an dem Votum äußerten Vertreter der Sozialdemokraten und Grünen.





Gentechnisch veränderte Honig-Bestandteile möglichEU lehnte Kennzeichnungspflicht für Gen-Honig ab

Gentechnisch verunreinigter Honig könne nun in die Regale gelangen, betonte der Agrarexperte der Grünen, Martin Häusling. Die Mehrheit der Abgeordneten habe unter der Lobby-Arbeit der Industrie und der Staaten mit gentechnisch veränderten Kulturen, etwa Argentinien, Spanien und Rumänien, nachgegeben.
Dem Kompromiss zufolge werden Pollen - auch wenn sie gentechnisch verändert sind - künftig als "natürlicher Bestandteil" von Honig definiert und nicht wie bisher als "Zutat". Für "natürliche Bestandteile" gilt, dass eine gentechnische Veränderung erst ab einer Schwelle von 0,9 Prozent des Endprodukts angegeben werden muss. Der Anteil von Pollen im Honig insgesamt liegt aber in der Regel bei nur 0,5 Prozent.
Anlass für die Änderung der Honigrichtlinie war ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) aus dem Jahre 2011, wonach ein mit gentechnisch veränderten Pollen verunreinigter Honig als solcher gekennzeichnet werden muss. Dieses Urteil basierte auf der bisher geltenden Vorschrift, wonach gentechnisch veränderte Organismen bereits als solche gekennzeichnet werden müssen, wenn sie 0,9 Prozent einer Zutat - und nicht des Endprodukts - ausmachen.
Die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch sprach von einem "billigen Definitionstrick", mit dem der Einsatz von Agrar-Gentechnik "noch intransparenter" gemacht werden solle. Nur eine lückenlose Kennzeichnung gebe den EU-Bürgern aber die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, ob sie mit ihrem Einkauf den Einsatz von Gentechnik auf dem Acker unterstützen wollen oder nicht.
Da es sich um eine abgeänderte Richtlinie handelt, tritt die Neuregelung sofort in Kraft.

Zwölfjährige wurde in Großbritannien Mutter

Eine Zwölfjährige ist zu einer der jüngsten Mütter Großbritanniens geworden. Das Mädchen aus dem Londoner Norden sei von ihrem ein Jahr älteren Freund schwanger gewesen und habe nach acht Monaten am vergangenen Sonntag einen kleinen Buben zur Welt gebracht, berichtete die britische Nachrichtenagentur PA am Mittwoch.

 Das junge Elternpaar soll demnach schon ein Jahr zusammen sein. Der Großvater hatte sich bei einem Rundfunksender gemeldet und erklärt, er werde seine Tochter und deren junge Familie voll unterstützen. Die Großmutter ist selbst erst 27 Jahre alt und damit 15 Jahre älter als ihre Tochter.

Suchaktion nach Mord in Liechtenstein eingestellt

Neun Tage nach dem Mord an einem Bankdirektor in Liechtenstein hat die Polizei des Fürstentums die groß angelegte Suchaktion nach dem mutmaßlichen Schützen im Gebiet Ruggell eingestellt. Nach dem Tatverdächtigen werde entgegen einiger Medienberichte aber nach wie vor auf Hochtouren gefahndet, zahlreiche Ermittlungen und Abklärungen seien im Gange, so die Liechtensteiner Landespolizei am Mittwoch.

Der Ex-Fondsmanager Jürgen Hermann soll am 7. April in der Tiefgarage der Bank Frick in Balzers auf den Bankenchef Jürgen Frick drei Schüsse abgefeuert und ihn so getötet haben. Hermann machte die Bank Frick für den Ruin seiner Investmentfirma mitverantwortlich. Die Spur des mutmaßlichen Täters endete am kanalisierten Rhein im Gebiet von Ruggell. Man fand unter anderem einen Pass mit handschriftlichen Notizen, die als Abschiedsbrief und Geständnis gewertet wurden. Die Polizei geht davon aus, dass Hermann in den Rhein sprang und Suizid beging.
In der vergangenen Woche habe man am Rhein mit zahlreichen Kräften der Landespolizei und Unterstützung der Wasserrettung, Ostschweizer Polizeischülern, Diensthunden und Helikoptern intensiv nach dem Tatverdächtigen und Gegenständen des Mannes gesucht. Weil diese Suche bisher erfolglos blieb, werde derzeit bei Ruggell nicht mehr aktiv gesucht. Bei neuen Erkenntnissen könne man diese Suche jederzeit wieder aktivieren. Nach wie vor werde auch nicht ausgeschlossen, dass Hermann eine falsche Fährte legte und flüchtete. Die internationale Öffentlichkeitsfahndung sei nach wie vor aufrecht, so die Polizei.

Ukrainisches Militär verliert im Osten Kontrolle

Kurz vor dem Krisentreffen in Genf entgleitet der ukrainischen Regierung immer mehr die Kontrolle über den Osten des Landes. Pro-russische Separatisten besetzten am Mittwoch das Rathaus der Bergarbeiterstadt Donezk, die das industrielle Zentrum der Region bildet. Zudem gab es Berichte über Überläufer in der ukrainischen Armee. Den Separatisten fielen sechs Schützenpanzer in die Hände.

Regierungstruppen mit Panzerfahrzeugen liefen überUkrainisches Militär verliert im Osten Kontrolle


Eine ukrainische Militärkolonne mit 20 Panzern und gepanzerten Fahrzeugen wurde zunächst von Anrainern in Kramatorsk 20 Kilometer vor Slawjansk gestoppt. Anschließend kaperten Uniformierte ohne Abzeichen sechs der Panzerfahrzeuge und fuhren damit durch die Innenstadt von Slawjansk - unter russischen Flaggen. Sie gaben sich gegenüber Reportern als "Selbstverteidigungskräfte" von der Krim aus und sagten, 150 ukrainische Soldaten hätten sich ihnen angeschlossen.
Am Nachmittag gab auch der Rest der Militärkolonne auf. Die Soldaten begannen, vor einem uniformierten Mann ohne Abzeichen ihre Waffen unbrauchbar zu machen, wie Reporter berichteten. Im Gegenzug erhielt der Trupp die Zusicherung, mit den Militärfahrzeugen den Rückweg antreten zu können.
In Donezk stürmten rund 20 prorussische Bewaffnete das Rathaus. In der Region Lugansk wurden nach Angaben des Kiewer Verteidigungsministeriums zwei ukrainische Soldaten von prorussischen Aktivisten als "Geiseln" genommen.
Im Osten der Ukraine, wo Separatisten Verwaltungsgebäude in zehn Städten besetzt halten, liefen Soldaten auf die Seite der pro-russischen Kräfte über. Einer von ihnen sagte in Slawjansk, er und andere Angehörige seiner Fallschirmjäger-Einheit hätten sich entschieden, die Seiten zu wechseln, weil sie nicht auf das eigene Volk schießen wollten. Die Soldaten zählten zu den Truppen, die Slawjansk und Kramatorsk eigentlich im Auftrag der Regierung zurückerobern sollten. "Sie haben uns in unserem Stützpunkt drei Tage lang nichts zu essen gegeben. Hier bekommen wir etwas zu essen. Was glauben Sie, für wen wir kämpfen?", fragte er. Die ukrainische Armee gilt als marode und unterfinanziert.
In Kramatorsk versorgten Bewohner Soldaten mit Tee und Lebensmitteln. Die Armeeangehörigen wirkten erschöpft. Ein Zivilist berichtete, er habe gesehen, wie ukrainische Soldaten ihre gepanzerten Fahrzeuge pro-russischen Separatisten übergeben hätten.
Der ukrainische Ministerpräsident Jazenjuk beschuldigte Russland, den "Terrorismus in die Ukraine zu exportieren". Die russische Führung benutze verdeckt operierende Truppen, um bewaffnete Separatisten zu organisieren, sagte er.
Russlands Außenminister Lawrow konterte, der Einsatz der Truppen in der Ost-Ukraine sei inakzeptabel. Die Führung in Kiew müsse auf die Stimme des Volkes hören und Gewalt vermeiden. Putin beklagte, der Einsatz ukrainischer Truppen in den östlichen Grenzregionen bringe die Ukraine an den Rand eines Bürgerkriegs. In einem Gespräch mit UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon warnte er vor einem Scheitern des Krisengesprächs in Genf.
In Genf sollten die diplomatischen Bemühungen zur Beendigung der Krise am Donnerstag in eine neue Runde gehen: Neben Diplomaten der USA und der EU treffen dort auch erstmals seit Beginn des Konflikts die Außenminister Russlands und der Ukraine zu direkten Verhandlungen aufeinander.